Weltweit erstes TÜV-Allergie-Siegel für den Ford Focus C-MAX
Innenraumfilter von Freudenberg Vliesstoffe für seine Leistungsfähigkeit ausgezeichnet
Weinheim, 6. April 2004 - Als weltweit erstes Fahrzeug hat die TÜV Rheinland Group den Familien-Van Ford Focus C-MAX mit dem neuen Prüfsiegel "Allergie getesteter Innenraum" ausgezeichnet. Die TÜV-Experten bestätigen neben der besonderen Sorgfalt bei der Materialauswahl vor allem die hohe Leistungsfähigkeit des integrierten Innenraumfilters. Das eingesetzte micronAir Produkt des Automobilzulieferers Freudenberg Vliesstoffe, Weinheim, hält Allergene und Schadstoffe in hohem Maße ab und schützt Insassen effektiv vor allergischen Reaktionen. Der Filterspezialist arbeitet eng mit den Automobilherstellern wie Ford zusammen und ist schon in der Planungsphase neuer Fahrzeuge involviert.
Leistungsstarker Innenraumfilter
Das neue TÜV-Siegel bietet von Allergien betroffenen Autofahrern eine Orientierungshilfe bei der Wahl des Fahrzeugs. Im Auftrag der TÜV Rheinland Group untersuchten Chemiker und Hautärzte die Verträglichkeit von über 100 verwendeten Materialien. Bei den Tests stellten sie keine bedenklichen allergischen Reaktionen fest. Zur Bewertung des Pollenfilters griffen die TÜV-Experten auf die äußerst kleinen Maulbeerpollen zurück. Sie kommen in Deutschland nicht vor, sind aber nur halb so groß wie alle hierzulande für Allergiker gefährlichen Pollen und deshalb besonders für Filtertests geeignet. Ergebnis: Der Innenraumfilter von Freudenberg hält die Maulbeerpollen zu 97 Prozent ab. Auch bei der Bewertung der Innenraumluft entspricht der Filter den hohen Anforderungen des TÜV-Prüfsiegels. Die Messdaten im Ford Focus C-MAX unterschreiten viele Richt- und Grenzwerte des Bundesumweltamts sowie des Bundesinstituts für Risikobewertung. Selbst die Benzol- und Phenolwerte, für welche die TÜV-Experten die einschlägigen Empfehlungen deutscher und europäischer Institutionen für Innenraumluft um die Hälfte reduzierten, erfüllen die Kriterien.
Rolle von Innenraumfiltern unterschätzt
Pollenallergiker tragen laut einer Untersuchung des Automobilclubs von Deutschland im Straßenverkehr ein bis zu 30 Prozent höheres Unfallrisiko. Niesanfälle und tränende Augen führen zu einer starken Einschränkung der Leistungs- und Reaktionsfähigkeit. Es ist daher nicht überraschend, dass laut Statistik im Blütemonat Mai die meisten Unfälle verursacht werden. Fachärzte schätzen, dass heute jeder dritte Deutsche allergiekrank ist. Medikamente können die Allergiesymptome zwar lindern, ein Innenraumfilter verhindert hingegen, dass eine große Anzahl von Pollen überhaupt über die Lüftungsanlage in den Fahrgastraum gelangen. Doch die wichtige Rolle der Filter wird von den meisten Autofahrern unterschätzt. "Es ist viel zu wenig bekannt, wie wichtig der Innenraumfilter für die Gesundheit und Sicherheit von Allergikern im Straßenverkehr ist", so Andrea Wallrafen vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.
Einen wirkungsvollen Schutz vor Pollen bieten Innenraumfilter jedoch nur, wenn sie regelmäßig ausgetauscht werden. Eine aktuelle VDI-Richtlinie für Hygiene- und Wartungsanforderungen an die Lüftungstechnik und Luftbehandlungsanlagen bei Pkws hat der Verein deutscher Ingenieure im Februar 2004 definiert. Freudenberg war als einziger Filterhersteller in dem Gremium vertreten und half mit seinem umfassenden Know-how bei der Ausarbeitung der Richtlinie.
